Monday, May 30, 2005

 

Selbstkritische Töne der Bankenkommission

Votum für eine differenzierte, marktnahe Regulierung

Katsiaryna Hrykhanava
Dejan Balaban

Kommentar: Es ist selten zu sehen, wie man die Kritik auf sich selbst ausübt. Grossen staatlichen Institutionen fällt das besonders schwer und wir freuen uns, ihnen ein vorbildliches und erleuchtendes Beispiel der EBK zu zeigen. Wir leben in einer Zeit der zunehmenden Regulierung, die immer häufiger einen „larpourlartistischen“ Charakter nimmt. Deswegen jubeln wir diese Aussage von Herrn Kurt Hauri, Präsident der EBK, und hoffen, dass seine Kollegen in anderen Länder sein Beispiel folgen werden, auch wenn das nur am Ende der Karriere getan wird. Es ist nie zu spät, oder?

Die Eidgenössische Bankenkommission (EBK) hat sich an einer Medienkonferenz für eine differenzierte, marktnahe Regulierung in der Bankenbranche ausgesprochen. Um regulatorische Fehlenentwicklungen zu vermeiden, will die Behörde verstärkt mit der Bankiervereinigung, dem Dachverband der Banken, zusammenarbeiten.

Kurt Hauri, Präsident der EBK, sprach sich für eine umsichtige, auf den Markt ausgerichtete Regulierung in der Bankenwelt aus. Mit seinen versöhnlichen Worten stellte sich der EBK-Präsident Vorwürfen entgegen, seine Behörde leiste mit ihrer „Swiss finish“-Mentalität und ihren musterschüler-Ambitionen der Überregulierung der Branche Vorschub. Vor allem der Dachverband der Banken, die Schweizerische Bankiervereinigung (SBVg), hatte sich in der Vergangenheit für ein ausgewogeneres Kosten-Nutzen-Verhältnis von regulatorischen Vorhaben ausgesprochen. Dies vor allem will Regulatoren dazu neigen, die Kosten der Regulierung, die sich nicht selbst tragen müssen, zu unterschätzen – und damit die internationale Wettbewerbsfähigkeit einer Branche gefährden können. Normen, die im Inland wettbewerbsneutral sind, können den grenzüberschreitenden Wettbewerb verzerren.

ZUR KOOPERATION BEREIT

Der EBK gebührt Anerkennung dafür, dass sie in sich gegangen ist und zu verfeinerten Erkenntnissen über Umfang, Tiefe, Dichte und Differenziertheit zweckmässiger regulatorischer Vorhaben gekommen ist. Aus ihrer – neuen – Sicht müssen Regeln einfach und marktnah sein; sie haben den Besonderheiten und der Grösse einer Bank Rechnung zu tragen und sollen die Risiken der betriebenen Geschäfte berücksichtigen. Mit diesen Selbsterkenntnissen wendet sich die EBK endgültig von der Haltung ab, dass eine regulatorische Norm in undifferenzierter Weise für alle unterstellten Institute zu gelten habe. Um nicht in altes Fahrwasser zu geraten, hat sich die EBK nach einer Aussprache mit der SBVg auf einen Regulierungsprozess geeignet, der die gewonnenen Erkenntnisse berücksichtigt und stärker als bisher auf Zusammenarbeit abstellt. So sollen künftig zu Beginn eines jeden Projekts von den Spitzen der EBK und der SBVg gemeinsam Leitplanken gesetzt, Varianten gesucht und Differenzierungsmöglichkeiten ausgelotet werden. Ziel ist es, das Risiko von Fehl- und Überregulierungen von Beginn weg zu reduzieren.

ERWEITERUNG DER BASEL-II-MENUS

Dieser neue regulatorische Ansatz kam erstmals in der Umsetzung der revidierten Eigenkapitalvereinbarung des Basler Ausschusses (Basel II) zum Tragen. In Absprache mit der SBVg wird der Menu-Plan, den die Väter von Basel II ausgearbeitet haben, erweitert – das sogenannte Standardverfahren zur Messung und Gewichtung von Kreditrisiken ist für hiesige Banken um eine Variante erweitert worden. Nebn dem schweizerischen Standardverfahren, das auf Universalbanken und auf Institute ausgerichtet ist, die einen möglichst geringen Umstellungsaufwand wünschen, steht nun auch ein internationales Standardverfahren zur Auswahl. So will man den Bedürfnissen von mittelgrossen, international ausgerichteten, börsenkotierten Schweizer Banken entsprechen, die überdies ihre Rechnung nach international anerkannten Standards ablegen.

Offenbar sind diese Banken, die oft über ein Rating verfügen und regelmässig von Rating-Agenturen bewertet werden, nicht primär an der Einsparung von regulatorischen Eigenmitteln interessiert. Aus Gründen der Transparenz und Vergleichbarkeit wollen sie das Basel-II-Regelwerk möglichst unverändert übernehmen. Um Wettbewerbsverzerrungen zu verhindern, müssen jene Institute, die ihre Kreditgeschäfte nach diesem internationalen, weniger „risikointensiven“ Standardverfahren berechnen, eine stärkere Eigenkapitalbasis vorweisen. Neben den erwähnten Standardverfahren steht noch ein hochkomplexes Verfahren (Advanced Internal Ratings Based Approach – AIRB) zur Verfügung, das nur für die beiden Grossbanken in Frage kommt.
Comments:
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